Gemeinsam für den Erhalt der Ateliers

Lesen Sie, wie sich die Bevölkerung des Kantons Zürich für den Erhalt der Ateliers äussert:

Dorothée Vogel, Designerin

"Meine besten und professionellsten Mitarbeiterinnen kamen immer aus dem Lehratelier Winterthur. Sie waren bereits nach der Lehre und ohne grosse Berufserfahrung ausserhalb der Lehrbetriebe vollwertig einsetzbar. Eine Schliessung dieser Ausbildungsstätte aus Spargründen ist eine Diskriminierung des Berufs Schneiderin."...

Ariane Faul, Wädenswil

"Seit 1992 arbeite ich als selbstständige Couture Schneiderin in meinem eigenen Atelier, erteile Berufskundeunterricht und habe viele Lernende ausgebildet. Handwerklich gut ausgebildete junge Leute mit fundiertem Fachwissen sind sehr wichtig für unseren Arbeitsmarkt.

Deswegen sind die Konsequenzen der Schliessung so gross. Ein Berufsstand wird geschwächt, wertvolles Fachwissen und wichtige Lehrplätze für junge Lernende im textilen Berufsfeld gehen verloren. Dies ist ein schlechtes Zeichen, wenn das Handwerk einfach wegrationalisiert wird. Sehr viele Ressourcen gehen verloren. Dass der Kanton Zürich an diesen Stellen sparen will, kann ich einfach nicht verstehen und ich wünsche mir, dass es nicht soweit kommt."

Noveos, Riedikon

Offener Brief als PDF herunterladen

Tanja Zwicky, Stäfa

"Das hervorragend organisierte Berufsbildungssystem ist die Zukunftsgarantie der Schweizer Wirtschaft, da gilt insbesondere auch für kleinere Berufsgruppen wie die Bekleidungsgestalterinnen. Hier den Rotstift anzusetzen ist kurzsichtig und gefährlich."

Andreas Krob, Designer B4K

"Wir halten es für zwingend notwendig, dass das Ostschweizer Kulturgut der textilen Be- und Verarbeitung mit dem existierendem Knowhow an junge und engagierte Auszubildende weitergegeben wird."

Sandra Gubler, Handarbeitslehrerin

"Ich bin empört, dass so eine Idee überhaupt zu stande kommt. Vor einigen Jahren hat der Kanton schon die Ausbildung zur klassischen  Handarbeitslehrerin (textil und nichttextil) gestrichen. An den Volksschulen, fehlen fachlich gut ausgebildete Lehrerinnen. Oftmals waren das Frauen aus dem Lernatelier Winterthur. Einer der schönsten Berufe darf doch nicht verschwinden!"

H.U. Hug, Neftenbach

"Der Betrag, der mit der Schliessung der Lehrateliers für Bekleidungsgestalterinnen eingespart wird, steht in keinem Verhältnis zum Verlust von 45 Lehrstellen für handwerklich begabte und kreative Jugendliche!"

Gabriela Schnyder, Sierre

"Man, und vor allem Frau, ist sich der Misstände in der weltweiten Kleiderherstellung bewusst und nicht mehr gewillt, dies zu unterstützen. Lokal hergestellte Kleider sind immer mehr gefragt. Jetzt haben wir auch eine neue Bivo, mit der gezielt Bekleidungsgestalter/innen nach den zukünftigen Bedürfnissen der (Schweizer-)Textilindustrie ausgebildet werden.

Und da wollen Politiker die Ateliers der BFS schliessen ?! Nicht gerade weitsichtig !"

Gabriela Schnyder, visionäre Bekleidungsgestalterin

Daniela und Stefan Kunz, Buchs

"Auf der einen Seite empört sich die Gesellschaft über die Zustände der globalen Kleiderindustrie, auf der anderen Seite werden die Lernwerkstätten der Bekleidungsgestalterinnen geschlossen und das für die Schweiz wichtige Handwerk geht immer mehr verloren. Einen allfälligen Verlust können wir heute noch gar nicht abschätzen. Darum unterstützen wir den Verein massgeschneidert."

Carla Hänseler, ehemalige Lernende

"Als ehemalige Lernende bin ich bestürzt, dass der Regierungsrat die BFS schliessen will. Ohne den Nachwuchs aus den Ateliers, wird das Berufsfeld langsam aber sicher aussterben.
Es stösst auf Unverständnis, warum man gerade einer der Betriebe schliessen will, der dafür sorgt, dass die Lernenden in einem geregelten Umfeld, das Handwerk von Grund auf erlernen können, um später eigene Wege in der Modebranche zu gehen.
Fakt ist, dass in verschiedenen gewerblichen Ateliers im Kanton Zürich, mehrheitlich Bekleidungsgestalter/innen arbeiten, die Ihr Können in der BFS erworben haben. Was dafür spricht, dass die Ateliers hervorragende Berufsleute hervorbringt.
Persönlich profitiere Tag täglich von meinem Fachwissen, dass ich mir während den drei Jahren Lehre zur Bekleidungsgestalterin angeeignet habe. Ich würde es als enormen Verlust für das lokale Gewerbe endfinden, wenn die Ateliers geschlossen würden."

Salvatore Marino, Lüthi & Cie. Tissus Couture

Das Ausbildungssystem der Schweiz ist einzigartig auf der Welt. Nach der obligatorischen Schulzeit haben Jugendliche und junge Erwachsene eine unglaublich breite Auswahl an qualitativ hochwertigen Berufsausbildungen. Genau diese Vielfalt an sehr gut ausgebildeten Fachkräften macht den Standort Schweiz weltweit bekannt für hohe Qualität, zuverlässigen Service und hohe Produktivität. Gerade das gut fundierte, kreative Handwerk ist heute schon Mangelware. Deshalb gilt es, diese Berufe unbedingt zu fördern, damit nicht in Zukunft teure Fachkräfte importiert oder gar Arbeitsplätze ins Ausland verlegt werden müssen.

Mit der Schliessung des hochqualifizierten Lehrateliers Winterthur wird dieser Berufsstand kurz- und langfristig geschädigt. Unsere Textilbranche behauptet sich nur durch den hohen Ausbildungsstandard auf dem Weltmarkt. Diese Schliessung ist eine ineffektive Massnahme und wird nicht zum Ziel führen – im Gegenteil, sie wird der Schweizer Wirtschaft schaden.

Denise Peter, Winterthur

Ich habe 1975 die Lehre in der damaligen Frauenfachschule Winterthur als Damenschneiderin abgeschlossen. Die Lehrzeit war sehr schön und ich habe sehr viel gelernt. Es wäre mehr als Schade, wenn diese Möglichkeit aus Spargründen gestrichen würde.  Auch ist es heute praktisch unmöglich, eine Lehrstelle für diesen Beruf in der freien Wirtschaft zu finden.

Claudia Schüpbach-German, ISA bodywear

"Für mich persönlich war die Grundausbildung zur Schneiderin der ideale Einstieg in meine textile Laufbahn, in welcher ich bis heute mit viel Freude & Motivation als "Vollbluttextilerin" tätig bin."

Erwin Städeli, Winterthur

"Ein solches Sparprogramm trifft einfach die Falschen. Die 45 Ausbildungsplätze und 10 Vollzeitstellen in den drei Ateliers der BFS müssen bestehen bleiben."

Carol Fritsche, ehemalige Lernende

"Wenn es die Coutureateliers nicht mehr gäbe, ginge wichtiges Fachwissen verloren. Jeden Tag kann ich das Gelernte in meinem neuen Job anwenden. Meine heutigen Kunden schätzen es sehr, dass ich auch die Verarbeitung im Detail kenne."

Aniela Kremser, Aadorf

"Würden die Lehrateliers geschlossen gingen wertvolle Ausbildungsplätzr verloren, da viele Privatbetriebe es sich nicht leisten können Lehrlinge auszubilden, was widerum dazu führt, dass es immer weniger gut ausgebildete Schneider gibt. Dadurch bekämen viele Berufe mit der Zeit ein Nachwuchsproblem - bei der Bildung zu sparen ist nie eine gute Idee, vor allem wenn dieses Sparen einfach nur heisst Angebote zu streichen."

Ernst Tschanz, ehem. Redaktor der Schw. Gewerbezeitung

"In der Schweiz spielt die Berufsbildung eine wichtige Rolle. Mit Erfolg, wie internationale Berufswettbewerbe zeigen. Wenn jetzt im Kanton Zürich aus Spargründen die nötige Fachschule für Bekleidungsgestaltung geschlossen würde, muss das als "Schildbürgerstrich" bezeichnet werden. Es ist zu hoffen, der Kantonsrat werde hier zu gegebener Zeit ein Zeichen setzen."

Andre Maria Udry, Winterthur

"Ich finde es schade, wenn diese Ausbildungsplätze verloren gehen, gerade auch weil die Nachfrage vorhanden ist und die Schule einen so guten Ruf hat. Sparen ist auch möglich, ohne die Schliessung."

Valentina Ruesch, Embrach

"Unsere Tochter hat eine tolle und erfolgreiche Schneiderinnen-Lehre in der BSF absolviert, es wäre Jammerschade eine solche nützliche Ausbildungsstätte zu schliessen! Ebenfalls bin ich auch Kundin der BSF."

Madeleine Bühler-Rohrer, Coutureatelierbesitzerin

"Seit vielen Jahren habe ich ein eigenes Coutureatelier und bin auf gut fundierte, ausgebildete Lehrabgänger von der BFS, die in meinem Betrieb als Schneiderinnen eingesetzt werden können, angewiesen. Die Lehrabgänger sind ein wichtiger Bestandteil für die Weiterbildung, ob für die Berufsprüfung als auch für die höhere Fachprüfung. Die Lehrwerkstätten sind ein tragbarer Teil des Berufsstandes!"

Hans Luginbühl, Präsident IBBG

"Die Textil- und Bekleidungsindustrie der Schweiz bietet im Inland 13'400 Arbeitsplätze an und erzielt einen Umsatz von 9 Mia Franken. Weltweit beschäftigt sie 49‘275 Personen. Frankenstärke und Fachkräftemangel erschweren der innovativen Branche das Geschäftsleben. 2534 Unternehmen sind deshalb auf die jährlich rund 300 diplomierten Bekleidungsgestalter/innen angewiesen, zumal deren Ausbildung auf ihre betrieblichen Bedürfnisse ausgerichtet ist!"

Selda Aydin, Embach

"Vor 14 Jahren habe ich meine Ausbildung als Damenschneiderin an der BFS abgeschlossen. Aus dieser Zeit habe ich viele Erfahrungen mitgenommen, die mich noch heute in meinem Leben begleiten. Sehr schade ist es zu hören, dass die Lehrwerkstätten geschlossen werden sollen. Denn für die Lernenden ist es eine Bereicherung, diese Ausbildung zu absolvieren."

Manuel Sahli, Kantonsrat AL

"Bei der Bildung zu sparen rächt sich in der Zukunft, inbesondere bei den gut aufgestellten kantonalen Lehrwerkstätten. Die geplante Schliessung ist eine Schweinerei und muss mit allen Mittel bekämpft werden."

Dr. Hans Hollenstein, alt Regierungsrat

"Dass der Kanton Zürich sparen muss, ist ein Gebot der Stunde. Naheliegend, dass dieser Vorgang bei den Betroffenen schmerzt. Es gibt nur wenige private Lehrstellen für Bekleidungsgestalter. Die 45 Ausbildungsplätze  in Winterthur ohne Ersatz aufzugeben, wäre daher falsch. Die Absolventinnen sind in der Textilbranche  sehr gefragt. Baldmöglichst soll daher eine breit abgestützte Trägerschaft  gefunden werden, welche jungen Menschen weiterhin eine Lehre ermöglicht. Das duale Bildungssystem der Schweiz ist ein Erfolgsmodell. Tragen wir ihm Sorge."

Georg Berger, Geschäftsführer IBBG

"Die Schliessung der Lehrwerkstätte würde die Bekleidungsindustrie hart treffen. Eine geplante ETH-Verbleibstudie soll Auskunft über die von der Bekleidungsindustrie benötigten Kompetenzen geben. Damit erhält die Politik Hinweise für die Gestaltung der schulisch organisierten Grundbildung. Bis dahin und ohne den wirklichen Wert von Lehrwerkstätten für die Wirtschaft zu kennen ist es verfrüht, solche Ausbildungsstrukturen zu schliessen."

www.swissmode.org

"Die Ausbildung Bekleidungsgestalter/in wurde komplett neu erarbeitet und trat 2014 mit der neuen Bildungsverordnung in Kraft. Um den qualifizierten Nachwuchs zu sichern, rücken die verschiedenen Textilberufe zusammen. Sparübungen in der Grundbildung untergraben das Bestreben einer ganzen Branche, den Textilstandort Schweiz in die Zukunft zu führen. SwissMode, der Schweizerische Berufsverband für Bekleidungsgestaltung ist gegen die Schliessung von Lehrwerkstätten als Sparmassnahmen."

Ursula Braunschweig, ehem. Kantonsrätin

"In den Ateliers der BFS wird von kompetenten Lehrpersonen ein qualitativ hochstehender Unterricht erteilt - in Theorie und Praxis. Die angehenden Bekleidungsgestalterinnen lernen und üben zudem den Umgang mit Kundinnen. Der durch die Schliessung der Lehrateliers angerichtete Schaden wäre weitaus grösser als die vermeintliche Einsparung. Die Ausbildung in handwerklichen Berufen zu torpedieren bedeutet Kulturabbau. Das darf nicht sein!"

PD Dr. Monika Kritzmöller, St.Gallen

"Die Leistung des Ateliers bedeutet einen zukunftsweisenden Gegenpol zu all der gesichtslosen Massenmode, welche unter unwürdigen Bedingungen entstanden ist. Seine Schließung würde eine zentrale Kulturkompetenz der Schweiz schwächen... und uns um viele schöne Kleider ärmer machen!"

Babette Sigg, Präsidentin Couture-zh

„Die Inhaberinnen unserer Couture-Klein- und Kleinstbetriebe können eine seriöse, gründliche Ausbildung kaum mehr gewähren: zu hoch sind für viele der administrative und finanzielle Aufwand. Sie sind aber auf gute Lehrabgängerinnen angewiesen. Dank der Lehrateliers kann die Lücke geschlossen werden. Gibt man diese nun aus Spargründen auf, fehlt uns der berufliche Nachwuchs, was zu dramatischen Veränderungen unseres kreativen, handwerklich hochstehenden Berufs führen wird.“

Eveline Baur, ehemalige Präsidentin der Schulkommission BFS

"Als ehemalige Schulkommissionspräsidentin der BFS durfte ich miterleben, was für eine vielseitige handwerkliche und kreative Ausbildung die Lehrateliers bieten. Eine Schliessung wäre ein grosser Verlust für Lehrende, Lernende und Kundinnen."

Erika und Walter Simione, Eltern Lernende

"Die Ausbildung ist eines der höchsten Güter in der Schweiz. Wie kann der Sparstift so radikal angesetzt werden, wo doch jedes Jahr die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen an der BFS um ein Mehrfaches höher ist als das dortige Lehrstellenangebot?
Wenn die BFS schliesst, werden vielen Jugendlichen die Möglichkeit genommen eine gute Ausbildung zu erhalten. Daraus resultierende allfällige Überbrückungsjahre sind für den Kanton auch nicht gratis."

Sabrina Claudia Moser, Jakob Schlaepfer AG

Aus Sicht der Lieferanten ist eine Schliessung gravierend. Wer, wenn nicht der Nachwuchs kauft zukünftig unsere Stoffe? Es ist fragwürdig, ob die Textilbranche eine Überlebenschance hat, wenn die Fachkräfte ausbleiben. Deswegen appellieren wir für eine Weiterführung des Couture-Lehrateliers in Winterthur."

Franziska Müller, Zürich

"Berufslehren in der Schweiz sind unser wichtigstes Gut. Wenn bei solch tollen Angeboten gespart wird, schaden wir nicht nur der Bildung, sondern auch den jungen Menschen, die sich in einem grossartigen Beruf ausbilden zu lassen wollen. DRINGEND VERHINDERN!"

Reglua Enderlin, Zürich

"Weil wir auch morgen noch SchneiderInnen wollen und brauchen. Sparen ja, aber nicht mit der Schere sondern mit Verstand."

Adriana Peluso

"Da ich selber Damenschneiderin gelernt habe, ist für mich diese Entscheid traurig. Jugendliche, die das Talent und die Begabung für eine handwerkliche Grundausbildung in der Textilbranche haben, soll diese Chance verwert werden. Eine Institution mit einer hervorragenden Ausbildung im dualen Bildungssystem soll gestrichen werden - das ist für mich absolut nicht nachvollziehbar."

Salome Bally, Zürich

"Das fundierte Fachwissen, welches man sich in der Ausbildung zur Bekleidungsgestalterin aneignet, ist die beste Basis für einen Beruf im Modebereich! Ohne die Kompetenzen der Ausgebildeten wird der Branche die Glaubwürdigkeit genommen! "

Ruedi Blaser, Rheinach

"Die ganze Angelegenheit mit dem Sparmassnahmen ist völlig unverständlich. Da werden den Berufsbildnern Auflagen aufgezwungen, die auch vom Bund und den Kantonen subventioniert werden, um diese Gelder, welche sicher gut investiert sind, einige Jahre später wieder zur Makulatur degradiert. Vor allem ist es nicht korrekt, auf Branchen loszugehen, welche eher klein sind und Betriebe ansprechen, welche mit kleinem Budget sich über Wasser halten sollen. Ich hoffe Euch gelingt dieses Vorgehen vehement und erfolgreich zu stoppen."

Urs Gassmann, Winterthur

"Mit der möglichen Schliessung der Lehrwerkstätten schaden wir unserer Berufsbildung, indem wir das Angebot für und an jungen Berufsleuten reduzieren.
Berufsbildung ist ein zentraler Pfeiler der Bildung und darf nicht kurzfristiger Sparaktionen geopfert werden."

 

Marceline Staub, ehemalige Lernende

"Wenn die Schule geschlossen wird, wo sonst bekommen wir eine so guete Lehrstelle für Bekleidungsgestalter/innen, wenn nicht in den Lehrateliers der BFS Winterthur?
Private Ateliers können uns diese Ausbildung fast nicht mehr bieten, die wir für diese Lehre brauchen. Darum bin ich der BFS Winterthur sehr dankbar für diese vielfältigen und lehrreichen drei Jahre und engagiere mich für den Erhalt der Lehrateliers.""

Elsbeth Meister, Kundin

«Für mich unverständlich, dass so eine hervorragende Schule geschlossen werden soll. Wieder ein Beruf weniger, und Lieferanten von Stoff samt Zubehör werden sicher nicht begeistert sein.
Privat: wo soll ich mich noch nett einkleiden in meinem Alter, wo doch alles auf die Jugend gerichtet ist?»

Wanda Frischknecht, boa couture

"Meine beiden Schneiderinnen haben ihre Ausbildung zur Bekleidungsgestalterin in den Lehrateliers der BFS gemacht. Ohne sie beide könnten die Träume meiner Kundinnen und Kunden nicht in Erfüllung gehen.

Schneidern macht glücklich - uns und unsere Kundschaft. Und das seit 25 Jahren am Kirchplatz in Winterthur."

Valentina, ehemalige Lernende

"2013 habe ich die 3-jährige Ausbildung zur Bekleidungsgestalterin erfolgreich abgeschlossen. Seit dem arbeite ich als Schneiderin und mache eine Weiterbildung zur Herrenschneiderin. Die Ausbildung an der BFS Winterthur öffnete mir viele Türen ins Berufsleben. Ich hoffe, dass noch viele Lernende von dieser Ausbildung profitieren können."

Nina Müller, ehemalige Lernende

"Die Bekleidungsgestalterinnen-Lehre an der BFS hat mich sehr gut auf mein Berufsleben vorbereitet. Die Kundenberatung und -Betreuung von der ersten Idee bis zum fertigen Kleid gehört genauso zur Ausbildung wie das Entwerfen von Schnittmustern im CAD. Mit der Schliessung der Ateliers würden 45 Lehrstellen verloren gehen, die das Schneidergewerbe dringend braucht"

Manuela Roost Müller, Unternehmerin

"Die Arbeiten der Ateliers der BFS entsprechen genau meinen Kundenbedürfnissen. Über viele Jahre hinweg konnte ich mir dank fachkundiger Beratung durch die Atelierleiterin und die exakte Arbeitsweise der Lernenden eine auf mich perfekt zugeschnittene, zeitlos elegante und qualitativ hochstehende Garderobe zusammenstellen, wo viele Teile miteinander kombinierbar sind."

Pascal Dönni, Kunde

"Da ich kein gewöhnter Anzugträger bin und ich an meiner Hochzeit nicht im 0815-Stil vor meiner Braut stehen will, habe ich mich durch das Lehratelier beraten lassen. Bereits im ersten Kontakt wurde mir klar: Hier werden auch die ganz ausgefallenen Wünsche erfüllt! Unkompliziert, kreativ und zuvorkommend wurde ich von den Lernenden und der Atelierleiterin beraten. Ich konnte meine eigenen Ideen einbringen, welche zu meiner vollsten Zufriedenheit umgesetzt wurden."

Anna Huber, ehemalige Lernende

"Nach knapp 10 Jahren Berufserfahrung im Kostümbereich und einer Weiterbildung im Bereich Bekleidungstechnik möchte ich die Ausbildung zur Bekleidungsgestalterin noch immer nicht missen. Die solide Grundausbildung im Schneiderhandwerk und das schulische Fachwissen, welches ich an der BFS lernen durfte, bilden die wichtigste Grundlage in meiner heutigen Tätigkeit als Mitarbeiterin in der Kostümabteilung eines grossen Dreispartentheaters. Es wäre sehr traurig, wenn sich durch die Schliessung der BFS Ateliers der Radius für die handwerkliche Grundbildung weiter verringern würde. Schon heute ist es für Theaterbetriebe schwierig genügend gut qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden."

Margaret Müller, Kundin

"Es kann doch nicht sein, dass eine Lehrwerkstätte, die geschickte und talentierte Auszubildende fördert, geschlossen wird. Ohne Ausbildung bleiben den jungen Frauen in der Zukunft so manche Türen geschlossen. Ist das zu verantworten? Zusätzlich werden mindestens zehn Vollzeitstellen zu beklagen sein. Ich wäre bereit etwas mehr für die ausgezeichnete Näharbeit auszugeben, damit die Ateliers erhalten bleiben."

Thomas Aus der Au, Kürschnermeister und Ausbilder

"Die BFS erfüllt wichtige gesellschaftliche Funktionen: Lehrstellen in kreativen Berufen mit hohem Anteil an Handwerk und gestalterischen Möglichkeiten anbieten.

Mit den Ateliers als produzierende Betriebe ist für eine gute und wirtschaftlich ausgerichtete Ausbildung gesorgt. Die Ausbildung EFZ und EBA ist für junge Schulabgänger ein wertvoller Start in die berufliche Laufbahn, egal welche Richtung die Ausgebildeten nach der Lehre einschlagen."

Edy Greuter, Greuter-Textil Sulgen

"Die Schweizerische  Bekleidungsindustrie ist in den letzten 20 Jahren stark geschrumpft, doch sind erfreulicherweise viele kleine Mode- und Nähateliers und Modewerkstätte entstanden , welche der Schweizerischen Modebranche neue wichtige Impulse geben (speziell auch im Raume Winterthur-Zürich).

Diese Kleinbetriebe sind dringend auf guten Nachwuchs angewiesen, eine Streichung von Lehrstellen wäre unverantwortlich. Diese Ateliers sind unterdessen auch wichtige Kunden für unseren Stoffverkauf geworden."

Selina Messmer, Kundin

"Dank der BFS trage ich trotz meiner deformierten Wirbelsäule seit 2 Jahren wieder perfekt sitzende Kleider. Die sorgfältig bis ins letzte Detail schön gearbeiteten Kleider machen jedes Stück zu einem Unikat und erfreuen mich.

Hinter diesen Resultaten und Erfolgen stehen erfahrene Ausbildnerinnen. Sie motivieren junge Menschen, die ihr Bestes geben, mit Freude die Bekleidungsgestalterinnen-Ausbildung zu absolvieren. Junge Menschen ohne Ausbildung werden schnell zu Sozialfällen. Es wird am falschen Ort gespart. Geben Sie unseren Jungen eine Chance; sie sind unsere Zukunft. Erhalten sie bitte die Lehrateliers der BFS Winterthur!"

Silvia Pfenninger, ehemalige Lernende

"Die Ateliers an der BFS Winterthur ermöglichten mir eine Lehre als Bekleidungsgestalterin Damenbekleidung erfolgreich abzuschliessen. Heute arbeite ich als Schneiderin / Absteckerin und Modeberaterin bei Braut- und Festmoden Chez Janine AG in Bubikon. Kompetente Berufsausbildner/innen und Fachlehrer/innen begleiteten mich durch die dreijährige Ausbildungszeit. Da die meisten Schneiderwerkstätten Ein-Mann/-Frau-Betriebe sind, werden die Lernenden grossmehrheitlich in Ateliers ausgebildet. Deshalb ist es wichtig, dass die Lehrateliers in Winterthur und die 45 Ausbildungsplätze weiter bestehen."

Stefan Maurer, CEO K. Maurer + Co. AG

"Die Lehrateliers der BFS Winterthur bilden seit vielen Jahren qualifizierten Nachwuchs für die schweizerische Textilbranche aus. Mit der Schliessung von Lehrwerkstätten in der ganzen Schweiz zeigen Bund und Kantone ihre Geringschätzung gegenüber jungen Nachwuchskräften.

Diese Haltung ist mittelfristig für unsere Wirtschaft kontraproduktiv, denn junge Berufseinsteiger wandern ins Ausland ab. Wir setzen uns für die schweizerische Textilbranche und für unseren Nachwusch ein und wir sind entschieden gegen einen weiteren Abbau von Ausbildungsplätzen."

Webex, W. Beckers

"Viele junge Leute lernen trotz der schwierigen Zeiten in der Textilbranche mit Freuden und Begeisterung den Schneiderberuf. Das ist erfreulich. Deshalb umso unverständlicher, dass ihnen mit der Schliessung der Lehrateliers diese Möglichkeit genommen werden soll.

Man sollte die Ateliers an der BFS unbedingt behalten und den jungen Schülern nicht die Zukunft erschweren oder es ihnen sogar unmöglich machen diesen schönen Berufs zu erlernen.

Ich hoffe, dass der Entscheid der Schliessung nochmals diskutiert wird und die Schule weiterhin bestehen kann."

Sabrina Ryser, Max Schindler AG, Couture-Stoffe

"Während andere Branchen über zu wenig Nachwuchs klagen, ist der Beruf Bekleidungsgestalterin sehr beliebt bei Jugendlichen. Nur ca. ¼ aller Bewerbenden können die Lehrstelle antreten, da zu wenig Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Die BFS Winterthur verfügt über ausgezeichnete Ausbildnerinnen, welche bestqualifizierte Fachleute in die Arbeitswelt entlassen. Sie stellt auch für unser Unternehmen einen wichtigen Kunden dar. Von kurzfristigen Sparmassnahmen, welche übergreifend mehrere traditionelle Schweizer Unternehmen in der Textilbranche tangieren, sollte unbedingt abgesehen werden."

Lorenz Zellweger, Firma Zellweger, Zürich

"Wir betreuen seit vielen Jahren die BFS Winterthur und sind überzeugt, dass gerade heute die Nachfrage nach einer soliden Fachausbildung für Näherinnen je länger je mehr gefragt ist. Viele unserer Kunden suchen vergebens versierte Schneiderinnen die ihr Handwerk beherrschen. Wir als Lieferant von Gewerbe- und Industriemaschinen im Bereich Nähen, Zuschneiden und Bügeln unterstützen Schweizweit alle Schulen tatkräftig, damit die Grundlage und das Wissen rund um Textilien und Leder erhaltenbleiben. Wichtig für den Standort Schweiz, wichtig für unsere Branchen!"

Marcel G. Geser, Gründer Development Never Stops Inc.

"Schweizer Unternehmen schaffen es immer wieder mit bahnbrechenden Innovationen und bedeutenden Technologiefortschritten aus schwierigen Wirtschaftslagen gestärkt hervorzutreten. Dies nicht zuletzt, weil den Anforderung der Wirtschaft entsprechend gut ausgebildete junge und motivierte Fachkräfte zur Verfügung stehen.
Auch die Textilwirtschaft braucht solche Fachkräfte, um in Zukunft weiterhin zur Weltspitze der Technologie- und Innovationslieferanten zu gehören. Darum ist es wichtig, dass im Ausbildungsbereich weiter investiert und genügend Lehrstellen zur Verfügung gestellt werden."

Letizia Müller, Kundin

"Ich bin langjährige, sehr zufriedene Kundin und es freut mich zu sehen, wie junge Mädchen unter der kompetenten Ausbilderin und ihrer Assistentin zu tüchtigen Schneiderinnen ausgebildet werden.

Ich hoffe, dass der Entscheid, die Schule zu schliessen nicht endgültig ist. Die Möglichkeit einer guten Berufsausbildung ist wichtig für die Zukunft der Schweiz!"

 

Nathalie Brühlmann, Kundin

"Die Auszubildenden der BFS leisten hervorragende Arbeit. Ich bin immer noch begeistert von dem für mich geschneiderten Hosenanzug! Eine Schliessung der Ateliers wäre auch aus Kundensicht wirklich sehr bedauerlich."

Edith Stillhart, Kundin

" Mit viel Herzblut setzen die angehenden Bekleidungsgestalterinnen die Wünsche ihrer Kundschaft täglich neu um. Ich war mit den auf Mass geschneiderten Kleidungsstücken immer sehr zufrieden. Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Zukunft der Schweiz! Deshalb setzte ich mich gegen die Schliessung der Ateliers ein!"

Andrea Brunner, Kundin

"Ich engagiere mich für den Erhalt der Ateliers, weil ich es wichtig finde, dass junge Leute an einem gut betreuten Ort ihre Ausbildung absolvieren und dabei auch anspruchsvolle Kundenaufträge bearbeiten können."

Alexandra Rinklef, ehemalige Lernende

"Für mich war die Lehre der Startschuss in eine Zukunft in der Modebranche, den ich in einem jungen, aufgestellten Team erfahren durfte."

Cynthia Leiva, ehemalige Lernende

"Ich bin froh als Bekleidungsgestalterin meine Lehre gemacht zu haben. Die Verarbeitung und das Wissen über Textilien ist eine tolle Sache. Dazu kommt, dass eine junge Person auf gute Bildung und Lohn angewiesen ist, was die BFS Winterthur mir geben konnte."

Maripili Zimmerli, ehemalige Lernende

"Berufsbildung, Zusammenarbeit, Spass und Freundschaft werden an der BFS verbunden. Ein Ausbildungsplatz in einem branchenüblichen Kleinbetrieb zu finden ist leider kaum möglich. 90% der Lernenden in der Schweiz werden in Lehrwerktstätten ausgebildet. Deshalb engagiere ich mich für den Erhalt der Ausbildungsplätze an der BFS!"

Schweizerischer Modegewerbeverband SMGV

"Mit der BFS Winterthur würden Berufsstand und Lerninteressierte eine Ausbildungsstätte von grosser Qualität verlieren, welche in ihrer Tätigkeit den Fokus immer auch auf die Weiterbildung gelegt hat. Das zeugt von hohem Verantwortungsbewusstsein und Interesse für die Entwicklungsmöglichkeiten der Lehrabsolventinnen und –absolventen.

Dementsprechend waren und sind ehemalige Lernende der BFS Winterthur immer wieder in den Vorbereitungen auf die eidgenössischen Berufsprüfungen und höheren Fachprüfungen und parallel dazu in der Wirtschaft anzutreffen. Deshalb engagieren wir uns für den Erhalt der Ateliers."

Claudia Pestalozzi, H. Welte & Co. AG, St. Gallen

"Wir sind ein fast hundertjähriges Textilgeschäft, das in dritter Generation von Claudia Pestalozzi-Welte in St. Gallen geführt wird. Die drei Ateliers der Bekleidungsgestalterinnen an der BFS Winterthur sind seit Jahrzehnten äusserst geschätzte Kunden unserer Firma.

Mit der geplanten Schliessung verliert nicht nur die schweizerische Textilindustrie eine wichtige Ausbildungsplattform für ihren Nachwuchs, sondern auch bei den Lieferanten fallen wichtige Kunden weg. Der Fortbestand unseres Geschäftes und der Erhalt unserer Arbeitsplätze hängt ebenfalls davon ab, dass unsere Kunden nicht wegrationalisiert werden."

Monja Blatter und Janine Schnorf, Chez Janine Team

"Wir als grosses Braut- und Festmoden-Geschäft sind auf gute Schneiderinnen angewiesen. Die Finessen in der Brautkleider-Branche können erst beigebracht werden, wenn eine Auszubildende bereits eine Grundlehre gemacht hat. Die Lehrwerkstatt bietet genau diese erste Ausbildung. Wir durften bereits öfters auf ehemalige Schülerinnen der Lehrateliers Winterthur zählen und haben diese mit Begeisterung eingestellt.

Wir appellieren an den zukunftsorientierten Kanton Zürich, Alternativen für die erforderlichen Einsparungen zu suchen und die Lehrwerkstätte Winterthur zu verschonen."

Agatha und Christian, Inhaber Boutique AGATHE

"Mit grossem Befremden haben wir vernommen, dass die BFS Winterthur per Ende 2019 aus Kostengründen geschlossen werden soll. Als Boutique für Damenmode (und seit 1983 im Geschäft) arbeiten wir seit Jahren sehr gerne mit dieser Schule zusammen. Die Lernenden leisten im Atelier hervorragende Arbeit.

International wird das duale Ausbildungssystem der Schweiz hoch gelobt – und dann streicht man heimlich einen professionellen, erfolgreichen Lehrbetrieb einfach so? Wie sollen junge, hoch motivierte Lernende da noch an eine Zukunft für sich selber glauben? Wir solidarisieren uns aus Überzeugung mit der BFS Winterthur und unterstützen den Kampf gegen dieses unseres Erachtens völlig ungerechtfertigte Abwürgen von Lernlust, Motivation, Kreativität und Fleiss."

Roman Becvarik, Geschäftsleitung Welti & Co. AG, Winterthur

"Wir neigen in der Schweiz derzeit zu einer Verakademisierung der Bildung. Das duale Bildungssystem und der Werdegang in praktischen Berufen sollte dringend wieder gestärkt und sicher nicht abgeschafft werden. Besonders in Berufen, in denen die Nachfrage nach Ausbildungsplätze bedeutend grösser ist als das Angebot, was bei der BFS klar der Fall ist.

Von 50 bis 60 Bewerbern können nur 15 aufgenommen werden. Zudem unterstützt die Förderung des Werdegangs zum/zur Bekleidungsgestalter/in eine Branche, die nach wie vor ihre Berechtigung hat und auf Neuzugänger-/innen angewiesen ist. Besonders in einer Welt, in welcher die meisten Konsumgüter möglichst billig im Ausland produziert werden, muss die Kultur der Handarbeit und der Mercerie im eigenen Land erhalten bleiben."

Philipp Bächi, Technical Design Specialist Holy Fashion Group

"Das textile Knowhow wird in Zukunft gefragter sein denn je. Auch um Produktionsfirmen im Ausland professionell unterstützen zu können, ist eine fundierte textile Grundausbildung unabdingbar. Die Schweiz als Wirtschaftsstandort steht in erster Linie für professionelle Fachleute mit einer exzellenten Ausbildung. Dieses Privileg darf auf keinen Fall leichtsinnig auf's Spiel gesetzt werden."

Lucie Bobst, ehem. Leiterin der Lehrwerkstatt BFS

"Jugendliche sind unsere Zukunft. Im Reich der kreativen und handwerklichen Ausbildungen wird mit der geplanten Schliessung der Lehrwerkstätten eine entscheidende Möglichkeit zur Ausbildung genommen. Wo soll das hinführen, wenn das Handwerk verloren geht? Wohin geht die berufliche Reise all derjenigen, die nicht studieren können oder wollen? Wer soll in Zukunft noch in der Lage sein, eine Nadel, einen Hammer, oder sonstiges Werkzeug zu bedienen?

Es muss unser aller Credo sein in die Zukunft unserer Jugend, sprich in die Ausbildung, und schlussendlich in eine gesunde, vielseitige und umfassende Schweiz zu investieren."

Anita Nydegger, win-coaching.ch

"Die BFS Winterthur auflösen? Eine Katastrophe! Diese wichtigen Lehrstellen für  junge Menschen mit modischem Flair und deren engagierten Ausbilderinnen/Fachfrauen dürfen keinesfalls wegrationalisiert werden!

Ich freue mich jedes Mal, wenn Lernende und Angestellte der BFS Winterthur etwas für mich kreieren und nähen, weil ich keine Zeit dafür finde. Zum Beispiel meine schwarze Pallazzohose mit den beiden Pailletten-Notenschlüsseln auf den Hosenbeinen - so lässig!"

Madeleine Buchmann, Kundin

"Seit mehr als 15 Jahren bin ich immer wieder Kundin bei der BFS Winterthur. Vor allem schätze ich die kompetente Beratung bei Stoff- und Façonauswahl durch die Leiterinnen der Ateliers. Die Ausführung der verschiedenen Kleidungsstücke durch die Lernenden war immer professionell und tadellos. Diese Ausbildungsstätte darf nicht aufgehoben werden, denn eine ebenbürtige Berufslehre kann nicht durch kleine private Ateliers übernommen werden."

Beatrice Frei, Winterthur

"Es wäre jammerschade und äusserst bedauernswert wenn es diese einmaligen und wichtigen Ausbildungsplätze in Zukunft nicht mehr geben würde. Unvorstellbar und unbedingt zu verhindern. Ich bin begeistert von diesem Angebot."

Ruedi Bolli, Bolli Textilwaren AG

"Mit der Schliessung der Lehrwerkstätten an der BFS würde Winterthur nicht nur Lehrstellen verlieren, sondern auch ausgebildete Berufsleute. Wie viele junge Frauen von der BFS konnten sich nach der Lehre zur Bekleidungsgestalterin im Verkauf in der Firma Bolli bewerben? Ja, es sind einige, die nach der Lehre bei uns eine 100% Anstellung bekommen haben, da wir nur ausgebildete Bekleidungsgestalterinnen bei uns einstellen. Mit der Schliessung würde es immer schwieriger werden, geeignetes Personal für den Verkauf/Beratung von Stoffen und Mercerie zu finden.

Es wird am falschen Ort gespart. Die jungen Leute sind auf eine gute Ausbildstätte wie die BFS angewiesen, damit sie den Sprung ins Berufsleben finden. Wo sollen sie sonst noch den Beruf Bekleidungsgestalterin lernen? Zudem kommt es, dass immer mehr handwerkliche Berufe vom Markt verschwinden. Gibt es in Zukunft nur noch Studierte oder Roboter, welche diese Berufe noch ausüben sollten?"